Heute hat dieser Beruf noch eine gewisse Bedeutung in den Ländern, wo der Reisanbau nicht maschinell durchgeführt werden kann, und es mehrere Ernten im Jahr gibt, wie auf dem indischen Subkontinent.
Der Beruf des Schnitters war wie alle "fahrenden" Berufe stets mit einer relativen Faszination behaftet, auf der anderen Seite standen die Schnitter als "Vagabunden" gesellschaftlich auf sehr niedriger Höhe.
Der Spruch "Herein, wenn's kein schneider ist" hat möglicherweise seinen etymologischen Ursprung im ursprünglicheren Sprichwort: "Herin, wans nit der Schnitter is!". Dieses spielt auf die vielerorts häufige Darstellung des Todes als Sensenmann an.
Der Schnitter (Mäher) ist ein, heute in Europa fast ausgestorbener, Beruf des Erntehelfers bei der Ge mit der Sichel bzw. mit der Sense abgeerntet, und war demzufolge mit sehr viel Handarbeit verbunden. Mancherorts war der Schnitter ein saisonaler Wanderarbeiter, der mit seinem Hauptwerkzeug, der Sense, im Sommer von Bauer zu Bauer wanderte, wobei ihm das zeitlich unterschiedliche Reifen der Ge
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