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Im Deutschen Sprachgebrauch hat der Begriff "Pashmina" in den letzten jahren an Schärfe und Unterscheidungskraft verloren. Nunmehr steht Pashmina als Gattungsbezeichnung für Breitschals aller Materialien, Kaschmir, Viskose und Chemiefasern.



Es hat sich zunächst im nepalesischen und nordindischen Sprachgebrauch, später auch international als Bezeichnung für breit gefertigte Tücher durchgesetzt, die aus einem Gemisch von Kaschmir-wolle (klassisch mit einem Anteil von 70%) und seide (klassisch mit einem Anteil von 30%) gefertigt sind.



Pashmina ist ein ursprünglich aus dem Persischen stammendes, dialektgefärbtes Wort für wolle.



Besonders hartnäckig hält sich in Konsumentenkreisen das Gerücht, es gebe eine "Pashmina-wolle". Diese "Pashmina-Wolle" stamme von besonderen Bergziegen aus dem Himalaya (z.B. der Chyangra-Ziege) und unterscheide sich darin vom Kaschmir. Diese Behauptung ist jedoch schlicht falsch: Pashmina-Schals werden gefertigt.




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